Sehenswürdigkeiten in Erfurt 
Sehenswürdigkeiten in Erfurt

Sehenswürdigkeiten in Erfurt


Zoopark Erfurt

Der Zoopark Erfurt besitzt ca. 3000 Tiere. Hier finden die Besucher bestimmte einige Tiere, die sie vorher noch nicht gesehen haben. Es gibt hier Elefanten, Zebras, Löwen und Giraffen. Aber die seltenen Waldrappen oder die Nilgirilanguren leben auch hier. Waldrappen sind schwarze Ibisvögel und die Nilgirilanguren ist eine Affenart, die nur in Indien leben. Erfurt liegt in Thüringen und ein großer Teil des Geländes gehört zum Roten Berg. Insgesamt leben hier 31 Tierarten, die auf der roten Liste stehen. Diese Liste führt alle gefährdeten regionalen Tierarten. Es gibt nur noch wenige Grünspechte oder Zauneidechsen in unserer Region. Sie stehen auf der roten Liste für Deutschland. In dem Zoopark gibt es eine große Abteilung für Schildkröten. Wer als diese panzertragenden Tiere mag, sollte auf jeden Fall den Zoopark Erfurt besuchen. Der Park ist täglich geöffnet. Um die Erhaltung seltener Tierarten zu gewährleisten, nimmt der Zoo an einem Zucht-Projekt teil. Aber im Zoo gibt es auch ein Aquarium mit fast 500 Fischarten. Es ist allerdings 4 Kilometer vom Zoo entfernt. Das Dusty´s Indianer Camp befindet sich auf dem Gelände des Zooparks. Hier zeigt und erklärt Dusty viel Interessantes über die Lebensweise und die Kultur der Indianer. Im Mittelalter war das Sammeln von exotischen Tieren sehr angesagt. Kaiser und Könige schafften sich diese Tiere auf Kreuzzügen oder Entdeckungsfahrten an, um ihre Macht und ihren Reichtum zu demonstrieren. Menagerie nannte man damals die Tieranlagen oder Parks. Der älteste Tiergarten in Deutschland wurde 1844 in Berlin eingerichtet. Der Tiergarten Schönbrunn in Wien ist der älteste Zoo, der heute noch existiert. Er wurde 1752 erbaut.


Zitadelle Petersberg

Die ursprünglich kurmainzische Stadtfestung Petersberg, auch bekannt unter Zitadelle Petersberg, liegt im Zentrum der Stadt Erfurt. Die Zwingburg im neuitalienischen Stil wurde auf Befehl des Kurfürsten und Erzbischof Johann Phillip von Schönborn 1665 errichtet. Sie sollte vor allem als nördlichste Wehranlage das Fürstentum vor Angriffen protestantischer Mächte schützen. Die Burg wurde in drei Bauphasen geschaffen. Mit Hilfe der Bauern errichtete man zusammen mit italienischen Steinmetzen die Bastionen Martin, Phillip, Leonhard und Kilian, sowie das Peterstor und das Kommandantenhaus. Die Festungsmauer wurde im Zuge der Arbeiten mit der alten Stadtbefestigung verbunden. In den am Fuß angelegten Konterminen patroulierten Soldaten, um während eines Belagerungsfalles feindliche Mineure rechtzeitig zu erkennen und um sie zu hindern die Festung zu zerstören. In den Jahren 1675 bis 1700 stellte man die restlichen vier Bastionen Johann, Michael, Gabriel und Franz. Außerdem baute man drei Kasernengebäude, die Vorwerke in Form von Wallschildern gestaltet wurden. Erst nach 40 Jahren konnte die Festung von allen Seiten umschlossen werden. Mit dieser Vollendung endete auch der erste Bauabschnitt. Aufgrund der Bedrohung durch die Schweden im großen nordischen Krieg, 1700 – 1721, entschloss man sich für einen Ausbau. Man legte dabei besonders Wert auf die Verstärkung der Vorfestung und der Grabenverteidigung. Die Burg wurde des Öfteren beschädigt und musste mehrmals repariert werden. Aufgrund der militärischen Nutzung verbesserte man die Anlage zunehmend. Während der beiden Weltkriege und in der Nachkriegszeit blieb sie ein zentraler militärischer Ort. Erst ab 1963 wurden Teile der Wehranlage der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Land Thüringen und die Stadt Erfurt führten ab 1990 umfangreiche Sanierungen durch. Heute nutzen überwiegend staatliche Ämter, Wohnungen, touristische und kulturelle Einrichtungen die Festung.




Zahlen & Fakten: Stadtname:
Erfurt

Bundesland:
Thüringen

Landkreis:
Kreisfreie Stadt

Höhe:
195 m ü. NN

Fläche:
269,17 km²

Einwohner:
203.830

Autokennzeichen:
EF

Vorwahl:
0361

Gemeinde-
schlüssel:

16 0 51 000



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